Inhaltsverzeichnis
Für diesen Ratgeber können wir auf die Erfahrungen mit dem Zipfelbob von AlpenGaudi und sogar einen Start bei einem inoffiziellen Zipfelbobrennen zurückgreifen. Der direkte Geschwindigkeitsvergleich zwischen Zipfelbob, Zipflracer und Co. konnte im Wiener Prater durchgenommen werden. Vereinzelt haben wir auch Rückmeldungen aus unserer Dad’s Life Community über die Zufriedenheit mit dem Zipflbob erhalten.




Tipp: Die Übersicht über die besten Lenkbobs für Kinder findest du hier.
Unsere Favoriten für Zipfelbobs & Zipfelracer
Zipfelbob "Alpenzipfel"
AlpenGaudi
Dieser Zipfelbob ist aus einem hochwertigen Kunststoff (HDPE) gefertigt und dadurch bis 100 kg belastbar. Somit können sowohl Kinder als auch Erwachsene guten Gewissens den Abhang entlang brettern. Die Sitzfläche ist angenehm geformt, der Zipfel griffig. Aufgrund der möglichen hohen Geschwindigkeiten erst für Kinder ab 5 Jahren empfehlenswert.
Das gefällt uns
- bleibt auch bei niedrigen Temperaturen robust und elastisch
- bis 100 kg belastbar – für Kinder und Erwachsene geeignet
- Spurrillen am Unterboden erleichtern die Beibehaltung des Kurses
Das könnte besser sein
- für Kinder unter 5 Jahren aufgrund hoher Geschwindigkeiten nur bedingt geeignet
Unser Fazit
Dieser hochwertiger Zipfelbob macht einfach Spaß. Die vom Hersteller versprochenen hohen Geschwindigkeiten haben wir im Test selbst erfahren, denn dank der hohen Belastbarkeit können auch Erwachsene problemlos aufsitzen.
Kunststoff-Bob "Zipfelbob"
mini-bob
Der Original Mini Bob, seit 1976 in Deutschland hergestellt, besteht aus einem leichten und bruchfesten Kunststoff. Mit Abmessungen von 53 x 33 x 40 cm und einer maximalen Tragfähigkeit von 100 kg ist er für Kinder und Erwachsene geeignet. Ausgestattet mit einem ergonomischen, von der Autoindustrie inspirierten Sitz und einem sicher verbundenen, rutschfesten Steuerstab bietet er Stabilität im Schnee. Rillen an der Unterseite sorgen für eine sichere und gerade Fahrt. Der Mini Bob ist in mehreren Farben erhältlich und wiegt etwa 1,7 kg.
Das gefällt uns
- robuster, bruchfester Kunststoff
- für Kinder und Erwachsene
- made in Germany
Das könnte besser sein
- eingeschränkte Lenkmöglichkeiten
Unser Fazit
Der Zipflbob ist ein Klassiker und begeistert seit fast 50 Jahren. Ein Erfolgsgrund ist die robuste Verarbeitung, die sich unserer Erfahrung nach über die Jahrzehnte kaum verändert hat. Wer einen Original-Zipfelbob sucht, ist hier genau richtig.

Schneebob "Alpina"
KESSER
Diese Zipfelbob-Interpretation von Kesser trägt bis zu 100 kg, wodurch der Bob sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet ist. Mit einem 60 cm langen, reißfesten Zugseil mit praktischer Griffschlaufe ist er im Schnee einfach handzuhaben. Der „Alpina“-Bob wiegt 2,3 kg, ist für Temperaturen bis -30 °C geeignet und verfügt über ein ergonomisches Design mit EVA-Sitzpolstern und LED-Beleuchtung (!), die das Fahren auch bei Dunkelheit ermöglichen.
Das gefällt uns
- sehr gute Materialqualität
- mit LED-Leuchten auch nachts einsetzbar
- schneller und spaßiger Fahrspaß
Das könnte besser sein
- mit 2,3 kg schwerer als vergleichbare Modelle
- Lieferverzögerungen möglich
- Hersteller mit ambivalentem Kundenservice
Unser Fazit
Wir sind bei Kesser-Produkten aufgrund unserer Erfahrungen immer ein wenig skeptisch, dieser Bob genießt unter Vätern aber einen guten Ruf. Hochwertiger Kunststoff und saubere Verarbeitung sorgen für ein gutes Fahrgefühl, auch wenn das Lenken nicht einfach ist. Das LED-Licht ist – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Highlight.
Weitere gute Zipfelbob-Varianten
Auch diese Modelle vereinen die Stärken (und Schwächen) eines Zipfelbobs auf wenig Sitzfläche. Allen ist eines gemein: Das Fahren mit diesen Kunststoff-Bobs macht irrsinnig viel Spaß.
Unser Fazit
Der Zipflracer macht seinem Namen alle Ehre. Er ist deutlich schwerer als andere Modelle, bietet dafür aber extremen Fahrspaß bei extremem Speed. Definitiv nichts für jüngere Kinder, aber für ältere Kids und Erwachsene spektakulär.
Unser Fazit
Stabil gebaut, guter Halt am Griff und hoher Fahrspaß selbst auf kurzen Hängen. Dieser Zipfelbob ist eine gute Alternative zu bekannten Marken. Lobenswert ist für uns auch der freundliche Kundenservice, der Probleme schnell löst.
Unser Fazit
Gut verarbeiteter Zipfelbob, der allerdings erst final zusammengebaut werden muss. Das kann laut Erfahrungen einiger Mitglieder der Dad’s Life Community etwas mühsam sein, auf der Piste macht er dafür umso mehr Spaß.
Bestseller: Zipfelbob
Wir haben die beliebtesten Zipfelbobs für Kinder inklusive Angebote in einer Bestseller-Liste aufbereitet (die Auswahl wird täglich aktualisiert).
Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie. Das Ergebnis zeigen wir in den Bestseller-Listen.
Darauf musst du bei einem Zipfelbob achten
Die Möglichkeiten, wie Kinder den Berg hinuntersausen können, sind mittlerweile fast unbegrenzt: Holzschlitten, Lenkbobs, Schneerutscher, Snowtubes und noch vieles mehr. Eine der spaßigsten Optionen hat dabei eine ganz besondere Geschichte: der Zipfelbob. 1969 hatten Johann Uttenthaler und Siegmund Loeger die Idee, auf einer Kohleschaufel den Hang herunterzurutschen.[1] Einige Patente und Jahrzehnte später sind die auch „Zipflbob“ oder „Zipfybob“ genannten Gefährte eine leichte, preiswerte Wintersport-Alternative.
Empfehlenswert sind die rasanten Bobs allerdings nur für erfahrene bzw. ältere Kinder, da sie sonst schlicht zu gefährlich sein könnten. Immerhin erreichen Top-Modelle Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Ein zu billig verarbeitetes und daher brüchiges Material und wackelig montierte Stile sind Kritikpunkte, die man beim Kauf eines Zipfelbobs möglichst vermeiden sollte. Denn ansonsten rät sogar Rodel-Experte Andreas Pflieger zu einem Zipfelbob als gute Alternative zu soliden Holzrodeln.[2]
Checkliste
- Material: Die meisten Minibobs sind aus einem Kunststoffgemisch mit einem hohlen Sitzbereich. Bruchstellen können am ehesten am Stiel auftreten, der bei den Top-Modellen mit Fiberglas verstärkt ist.
- Gewicht: Das Normalgewicht klassischer Modelle liegt bei 1,6 Kilogramm, aber selbst „schwerere“, extra verstärkte Modelle sind im Vergleich zu anderen Schlitten und Bobs Leichtgewichte.
- Transport: Ist eine Schnur zum Ziehen des Bobs nicht integriert, sollte er zumindest über eine Öse verfügen, an der dann einfach ein Seil aus dem Baumarkt angebracht werden kann.
- Speed: Wer bei kultigen Zipfelbobrennen nicht nur dabei sein, sondern auch gewinnen will, sollte auf Handling und Gleitvermögen Wert legen.
Häufige Fragen
Der Original Mini-Bob wird von der Firma Loeger produziert und besticht durch hochwertige Verarbeitung, einen ergonomischen Griff und praktische Features wie Ösen zum Hochziehen. Günstige Discounter-Varianten haben oft Qualitätsmängel wie schlaffe, unhandliche Griffe oder fehlende Löcher zum Einhängen einer Schnur, weshalb du beim Original bessere Kontrolle und längere Haltbarkeit erhältst.
Wir empfehlen, zumindest einen Helm und eine Skibrille zu tragen, um Kopf und Augen zu schützen. Unverzichtbar sind auch feste Schuhe oder Stiefel mit guter Bodenhaftung, da diese zum Bremsen und Stabilisieren verwendet werden – bei ganz rasanten Abfahrten kann auch ein Rückenschützer ähnlich einer Airbag-Weste sinnvoll sein.
Der Zipfelbob ist bereits für Kleinkinder geeignet, da die Lenkung keine großen Kraftanstrengungen erfordert und die Sitzposition ergonomisch ist. Es sollte jedoch immer auf die persönliche Motorik und Geschwindigkeit des Kindes geachtet werden – anfangs auf sanfteren Hängen fahren und dann langsam steigern.
Ja, dank des geringen Gewichts von nur 1,7 Kilogramm und der kompakten Größe passt der Zipfelbob problemlos in jeden Rucksack oder die Rückbank eines Autos. Viele Familien nehmen sogar mehrere Bobs mit, um gemeinsam fahren zu können – platzintensiv ist das im Vergleich zu einem klassischen Schlitten mit Lehne nicht.
Der Zipfelbob ist auf verdichteter, harter Schneedecke ausgelegt, da seine flache Unterseite optimal auf dieser gleitet. Bei tiefem oder pulvrigem Schnee oder bei Sulz bremst sich der Bob selbst ab und wird deutlich langsamer – deshalb solltest du mit dem Bob ideale Bedingungen abwarten oder auf präparierten Rodelbahnen fahren.
Je nach Hangneigung können Geschwindigkeiten von 40 bis über 100 Kilometern pro Stunde erreicht werden – der Weltrekord liegt bei 157,34 km/h. Für Kinder ist dies vollkommen sicher, wenn man auf kinderfreundlichen, moderaten Hängen fährt und die Bremskunst beherrscht – die Geschwindigkeit lässt sich durch richtige Fahrtechnik gut kontrollieren.
Das Original Mini-Bob und seine modernen Varianten wie „Zipfy“ oder „Zione“ sind für Familien die beste Wahl, da sie wendiger und einfach zu lenken sind und für alle Altersgruppen geeignet sind. Der „Zipflracer“ mit höherem Eigengewicht ist weniger wendig und eher für erwachsene Fahrer gedacht – für Familien empfiehlt sich oft der Kauf von mehreren Original-Modellen.
Der häufigste Anfängerfehler ist das Versuchen, mit den Beinen zu steuern und zu bremsen – das führt zu Sichtbehinderung und ist gefährlich. Stattdessen sollte dein Kind lernen, mit den Händen am Griff zu steuern und den Bob durch Ziehen am Griff zu bremsen – beginne auf flachen Hängen ohne große Geschwindigkeit.
Es gibt aufblasbare Zipfelbob-Varianten wie „Snokey“, die noch leichter zu tragen und zu transportieren sind – jedoch zeigen Tests, dass diese oft nicht gut gleiten und wenig Fahrspaß bieten. Für Familien sind der klassische Kunststoff-Kinderschlitten oder Lenkbobs deutlich befriedigender als Alternativen.
Mehr zu Zipflbobs
Original Mini-Bob vs Nachbauten: Material, Lebensdauer, Kontrolle im Vergleich
Ein Zipfelbob ist nicht einfach irgendein Winterspieler. Es geht um ein Produkt, das echten Wert schafft. Besonders bei der Haltbarkeit zeigt sich, wer hier wirklich investiert hat. Das Material, die Verarbeitung, die durchdachte Konstruktion, all das macht den Unterschied zwischen einer Anschaffung, die ein paar Winter hält, und einer, die über Jahrzehnte hinweg Freude bereitet. Das ist der entscheidende Punkt, wenn du über den Kauf nachdenkst.
| Aspekt | Original mini-bob (Made in Germany seit 1976) | Nachbauten und Varianten | Relevanz für dich |
|---|---|---|---|
| Material und Verarbeitung | HD PE phthalatfrei, hochfester Kunststoff, fest verbundene Komponenten, spezielles Sitzmaterial aus Automobilindustrie | Oft mindere Kunststoffqualität, weniger robuste Verbindungen, Standard-Material | Bestimmt, ob der Bob nach Jahren noch wie neu fährt oder ermüdet wirkt |
| Lebensdauer | Kunden berichten von 35+ Jahren Nutzung ohne Qualitätsverlust, mehrfach weitergegeben an Kinder und Enkel | Keine verlässlichen Langzeiterfahrungen, da deutlich kürzer am Markt | Du kennst den echten Restwert, wenn deine Kinder älter werden oder er an Freunde geht |
| Sicherheitsprüfungen | Besteht höchste Material- und Sicherheitsprüfungen ohne Beanstandung, langzeitgeprüft | Erfüllen Grundstandards, aber keine Langzeitprotokolle verfügbar | Vertrauenswürdigkeit beim gemeinsamen Fahren mit Kindern |
| Ergonomische Form | Seit 1976 unverändert optimiert, perfektionierte Bauweise, speziell geformter Griff, ergonomische Sitzform | „Zione“ und „Zipfy“ sind aktualisierte Versionen mit geringen Änderungen, „Zipflracer“ oder „Alpina“ mit deutlich anderer Optik | Das Design funktioniert für dich genauso zuverlässig wie für Generationen vor dir |
| Steuerung und Kontrolle | Präzise lenkbar durch speziellen Steuerknüppel, Spurrillen für Fahrstabilität, intuitive Bedienung | Teilweise mit Gewichtsverlagerung statt Steuerknüppel, weniger wendig oder sehr spurrtreu je nach Variante | Entscheidet über den Fahrspass und deine Kontrolle bei gemischten Abfahrten |
| Belastbarkeit | Bis 100 kg ausgelegt, speziell für Erwachsene und Kinder zusammen konstruiert | Variiert zwischen 100 bis 130 kg, teilweise schwerer durch Mehrgewicht | Du kannst wirklich mit deinen Kindern fahren, nicht nur zuschauen |
| Transportabilität über Zeit | Nur ca. 1,6 bis 1,7 kg, robust genug für jahrzehntelanges Auf- und Abladen | Vergleichbar leicht, aber Kunststoff-Ermüdung möglich bei weniger robustem Material | Noch nach Jahren im Auto zu verstauen, ohne dass er brüchig wirkt |
Quellen
- Wikipedia: Zipflbob [1]
- Süddeutsche Zeitung: Tipps für sicheres Rodeln: Was man beachten sollte [2]
Änderungsprotokoll
- 25.11.2025: Häufige Fragen zum Zipfelbob beantwortet. Neue Favoriten aufgrund von Rückmeldungen gewählt.
- 09.04.2025: Verfügbarkeit der beliebtesten Zipfelbobs 2025 erneut überprüft. Fazit der Wintersaison gezogen.
- 30.01.2025: Ratgeber um den Original-Zipfelbob ergänzt.
- 11.11.2024: Neue Zipfelbobs für die Wintersaison 2024/25 recherchiert und Bilder vom Zipfelbob-Test aktualisiert.
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