Inhaltsverzeichnis
Für diesen Ratgeber haben wir klassische Gas-Heizpilze, Pyramiden mit Glasröhre und elektrische Infrarotstrahler verglichen, nach Heizleistung, Gasverbrauch, Höhe, Gewicht und Sicherheitsausstattung wie Kippschutz und Zündsicherung. Dazu kamen die Erfahrungen der Papas aus der Dad’s Life Community.
Tipp: Wer lieber mit echtem Holzfeuer wärmt, findet hier unsere Empfehlungen für Feuerschalen im Garten.
Unsere Favoriten für Heizpilze
Heizleistung: 8 kW
Höhe: 150 cm
Gewicht: 20 kg
Unser Fazit
In der Lounge-Ecke, wo nach dem Essen noch lange zusammengesessen wird, ist der Faro unser Favorit. Kinder finden die Flamme spannend, das Glas wird aber heiß, deshalb gehört der „Faro“ an den Rand der Laufwege. Für dasselbe Geld gibt es bei einem klassischen Heizpilz deutlich mehr Heizleistung.
Heizleistung: 9,3 kW
Höhe: 190 cm
Gewicht: 25,7 kg
Unser Fazit
Gehört die Flamme zum Abend dazu und darf die Pyramide am Rand der Terrasse stehen, ist die „Cheops II“ die richtige Wahl. Seitlich wärmt sie weniger weit als ein Heizpilz mit breitem Schirm. Im Winter braucht sie mit 190 cm Höhe einen hohen, trockenen Platz im Schuppen.
Heizleistung: 4 bis 6 kW
Höhe: 218 cm
Gewicht: 14 kg
Unser Fazit
Zwei bis vier Personen eng am Tisch auf einer windgeschützten Terrasse hält der „Elegance“ warm. Gegenüber den stärkeren Modellen fehlt ihm die Reserve für kalte, windige Abende. Dafür reicht eine Flasche deutlich länger.
Weitere gute Heizpilze laut Community-Erfahrungen
Neben unseren eigenen Tests bekommen wir viele Tipps von den Papas aus der Dad’s Life Community. Diese Heizpilze haben sich bei ihnen bewährt:
Heizleistung: 11 kW
Höhe: 137 cm
Gewicht: 13 kg
Unser Fazit
Für die klassische Runde am Gartentisch eignet sich der „Cuna“, wenn im Schuppen kein Platz für ein Gerät mit über zwei Metern Höhe ist. Bei Wind und großen Runden stößt er früher an seine Grenzen als ein Modell mit 14 kW.
Heizleistung: 14 kW
Höhe: 220 cm
Gewicht: 19 kg
Unser Fazit
Bei großen Runden im Garten sorgt der „Bellamente One“ dafür, dass auch an windigen Abenden alle etwas von der Wärme haben. Für zwei Plätze auf einer geschützten Terrasse ist er überdimensioniert und verbraucht unnötig viel Gas.
Heizleistung: 11 kW
Höhe: 137 cm
Gewicht: 16 kg
Unser Fazit
Auf einer mittelgroßen Terrasse steht der „Zermatt“ dank breiterem Sockel etwas ruhiger als leichte Modelle. Ob Druckminderer und Schutzhülle beiliegen, sollte vor dem Kauf geklärt werden.
Heizleistung: 2,1 kW
Höhe: 160 bis 210 cm
Gewicht: 13,5 kg
Unser Fazit
Wo keine Gasflasche auf der Terrasse stehen soll, ist der elektrische „Barcelona“ eine gute Alternative. Mit 2,1 kW wärmt er vor allem die Plätze direkt unter dem Schirm, für eine große Runde reicht das nicht.
Heizleistung: 2 kW
Höhe: 133,5 cm
Gewicht: 7,9 kg
Unser Fazit
Als günstigster Einstieg in unserer Auswahl wärmt er zwei bis drei Plätze in einer festen Ecke unter dem Vordach. Die Wärme ist nur in Strahlrichtung zu spüren, und gegen Regen braucht er einen geschützten Platz.
Bestseller: Heizpilz
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Darauf musst du bei einem Heizpilz achten
Wenn es auf der Terrasse frisch wird, die Kinder im Schlafanzug noch eine letzte Runde über den Rasen drehen und die Erwachsenen sitzen bleiben wollen, kann ein Heizpilz diese Abende retten. Doch sind diese Produkte aufgrund der ökologischen Bilanz nicht unumstritten.[1] Ein klassischer Pilz gibt die Wärme über seinen Schirm rundum an den Tisch ab, eine Pyramide mit Glasröhre wärmt vor allem im Nahbereich, und ein Infrarotstrahler wärmt nur die Plätze, auf die er zeigt.
Doch aufpassen: Eine 11-kg-Gasflasche ist bei einem 11-kW-Gerät auf voller Stufe nach rund 13 Stunden leer, und Wind trägt einen guten Teil der Wärme davon. Ein windgeschützter Platz und eine kleinere Stufe, sobald alle warm sind, bringen dich deshalb deutlich weiter. Mit kleinen Kindern im Garten gehört er an einen festen Platz abseits der Laufwege, denn Schirm, Brenner und Glas bleiben nach dem Abschalten noch eine Weile heiß. Und für die richtige Gasflaschen-Lagerung gibt es ohnehin eigene Vorschriften.[2]
Checkliste
- Bauform: Ein klassischer Heizpilz wärmt eine Runde am Tisch von oben, eine Pyramide mit Glasröhre wärmt vor allem die Plätze direkt daneben. Für eine feste Sitzecke an der Hauswand reicht oft ein Infrarotstrahler, den du gezielt ausrichtest.
- Leistung: Für eine offene Terrasse mit großem Tisch passen eher 11 bis 14 kW, für zwei bis vier Plätze an einem windgeschützten Ort reichen 6 bis 9 kW. Lässt sich die Flamme nicht stufenlos herunterregeln, heizt das Gerät auch an milden Abenden mit voller Leistung und verbraucht entsprechend viel Gas.[1]
- Sicherheit: Eine Zündsicherung stellt das Gas ab, wenn die Flamme ausgeht, ein Kippschutz schaltet beim Umfallen ab. Mit kleinen Kindern im Garten zählen außerdem ein schwerer, standfester Sockel und ein Schutzgitter um Brenner oder Glasröhre.
- Lagerung: Ein klassischer Heizpilz misst über zwei Meter und lässt sich meist nur teilweise zerlegen, im Winter braucht er also Platz. Die Gasflasche gehört stehend in einen belüfteten Raum über der Erde, etwa den Gartenschuppen, und nicht in den Keller.[2]
- Strom: Eine Gasflasche brauchst du nicht unbedingt. Ein Infrarotstrahler mit 2 bis 2,5 kW wärmt auch unter dem Vordach, wo du ein Gasgerät wegen der Abgase besser nicht betreibst. Wichtig sind dann eine Außensteckdose in Kabelnähe und eine Schutzart gegen Spritzwasser, also eine 4 an zweiter Stelle des IP-Codes.[3]
- Zubehör: Nich immer sind Druckminderer, Schlauch und Schutzhülle im Lieferumfang enthalten. Diese Teile kosten dann extra. Für die erste Gasflasche zahlst du beim Händler zusätzlich Pfand oder Kaufpreis.
Häufige Fragen
Ein klassischer Gas-Heizpilz mit 11 bis 14 kW wärmt eine Runde rund um einen Tisch, weil der Schirm die Wärme kreisförmig nach unten abgibt. Wie weit sie reicht, hängt stark von Wind und Abstand ab. An einem langen Tisch kommen die Plätze an den Enden oft zu kurz, dort hilft ein zweites Gerät oder ein Infrarotstrahler an der Stirnseite.
Die meisten Gas-Heizpilze nehmen beide Größen auf, prüfe das aber vor dem Kauf in den Angaben. Die 11-kg-Flasche reicht gut doppelt so lange und passt, wenn ihr regelmäßig draußen sitzt. Die 5-kg-Flasche ist leichter zu tragen und reicht für ein paar Abende im Jahr.
Ein Kilo Propan liefert knapp 13 kWh. Ein 11-kW-Gerät verbraucht auf voller Stufe also rund 0,85 kg pro Stunde, ein Abend mit drei Stunden gut 2,5 kg. Den Preis pro Kilo rechnest du aus dem Füllpreis deiner Flasche, auf mittlerer Stufe sinkt der Verbrauch deutlich.
Ein Infrarotstrahler mit 2 kW verbraucht 2 kWh pro Stunde und damit nur einen Bruchteil der Energie eines Gas-Heizpilzes. Dafür wärmt er nur in seiner Strahlrichtung und eignet sich eher für zwei bis vier Plätze. Klimafreundlich sind beide Varianten nicht, denn beide verursachen hohe CO2-Emissionen.[1]
Edelstahl rostet an Kanten und Schrauben weniger und sieht nach ein paar Wintern noch ordentlich aus, kostet aber mehr. Pulverbeschichteter Stahl reicht, wenn der Heizpilz im Winter trocken steht und du Kratzer in der Beschichtung früh ausbesserst.
Ein Gas-Heizpilz wiegt mit voller 11-kg-Flasche schnell über 30 kg. Rollen helfen, wenn du ihn je nach Wind umstellst oder nach dem Abend in den Schuppen schiebst. Steht er die ganze Saison am selben Platz, brauchst du sie nicht unbedingt.
Mehr zu Heizpilzen
Pilz, Pyramide oder Infrarot?
Die Bauform entscheidet, wo die Wärme ankommt und wie viel Energie ein Abend kostet. Ein Kilo Propan liefert knapp 13 kWh, daraus ergeben sich die Verbrauchswerte in der Tabelle für die volle Stufe. Beim Infrarotstrahler zählt der Strom, dafür wärmt er nur in Strahlrichtung. Gas wärmt mehr Fläche, Strom braucht pro Abend deutlich weniger Energie. Für den Familientisch im Garten bleibt der klassische Heizpilz die naheliegende Wahl, für zwei Plätze unter dem Vordach reicht ein Infrarotstrahler. Wer abends nur kurz draußen sitzt, kommt mit der kleinen Klasse gut aus.
| Bauform | Leistung | Verbrauch pro Stunde | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Klassischer Heizpilz | 11 bis 14 kW | 0,85 bis 1,1 kg Propan | großem Tisch im Freien |
| Kleiner Heizpilz | 4 bis 6 kW | 0,3 bis 0,5 kg Propan | kleiner Runde an einem geschützten Platz |
| Pyramide mit Glasröhre | 8 bis 9,3 kW | 0,6 bis 0,7 kg Propan | Lounge-Ecke mit Flammenbild |
| Infrarotstrahler | 2 bis 2,5 kW | 2 bis 2,5 kWh Strom | Sitzecke unter dem Vordach |
Quellen
- Umweltbundesamt: „Terrassenheizstrahler“ [1]
- ÖKO-TEST: „Gasflaschen auf Vorrat kaufen: Was ist beim Lagern zu beachten?“ [2]
- Wikipedia: „Schutzart“ [3]
Änderungsprotokoll
- 09.10.2026: Ratgeber aktualisiert und Quellen zu Sicherheits-Informationen eingefügt.
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