Inhaltsverzeichnis
Für diesen Ratgeber haben wir Wandpaneele, Bildheizungen, eine Spiegelheizung und Deckenpaneele verglichen, nach Leistung pro Quadratmeter, Thermostat, Montage und Garantie. Dazu kamen die Hinweise von ADAC und Verbraucherzentrale zu Stromkosten und Heizstrom, sowie die Erfahrungen der Papas aus der Dad’s Life Community mit guten Infrarotheizungen.
Unsere Favoriten für Infrarotheizungen
Leistung: 1.000 W
Raumgröße: 14–26 m²
Maße: 120 × 60 cm
Unser Fazit
Das ist unser Paneel für das Arbeitszimmer unterm Dach oder das Kinderzimmer über der Garage, das abends schnell warm werden soll. In den ersten Tagen riecht es beim Aufheizen leicht, danach läuft es lautlos.
Leistung: 1.000 W
Raumgröße: bis 25 m²
Maße: 110 × 61 cm
Unser Fazit
Das ist die Wahl, wenn die Heizung im Wohnzimmer nicht nach Technik aussehen soll. Das Wochenprogramm heizt den Raum vor, bevor alle nach Hause kommen. Weil das Thermostat in der Steckdose sitzt, bleibt in der Regel ein Kabel an der Wand sichtbar.
Leistung: 300 W
Raumgröße: bis 8 m²
Maße: 61 × 52 cm
Unser Fazit
Es reicht, wenn du nur einen kleinen Raum oder den Platz am Schreibtisch warm bekommen willst. Gegenüber den größeren Paneelen im Vergleich fehlt ihm die Leistung für ein ganzes Wohn- oder Kinderzimmer. Mit Schutzart IP20 ist es nicht für Feuchträume gedacht.
Weitere gute Infrarotheizungen laut Community-Erfahrungen
Neben unseren eigenen Tests bekommen wir viele Tipps von den Papas aus der Dad’s Life Community. Diese Infrarotheizungen haben sich bei ihnen bewährt:
Leistung: 1.000 W
Raumgröße: 14–26 m²
Maße: 120 × 60 cm
Unser Fazit
Das abstrakte Motiv fällt im Wohnzimmer weniger auf als ein Fotomotiv. Papas aus unserer Dad’s Life Community berichten, dass ein Raum mit gut 20 m² nach einer Dreiviertelstunde spürbar warm war. An Gipskarton brauchst du für die 7 kg passende Hohlraumdübel.
Leistung: 600 W
Raumgröße: 8–16 m²
Maße: 100 × 60 cm
Unser Fazit
Im Flur spart sie einen eigenen Spiegel und eine eigene Heizung an derselben Wand. Das Glas zeigt allerdings jeden Fingerabdruck, wenn Kinder davor beispielsweise ihre Schuhe anziehen.
Leistung: 640 W
Raumgröße: bis 17 m²
Maße: 108 × 63 cm
Unser Fazit
Im Kinderzimmer ersetzt es die Deckenlampe und hält den Raum warm, während auf dem Boden gespielt wird. Für den Anschluss brauchst du einen Stromauslass an der Decke, am besten dort, wo bisher die Lampe hing.
Leistung: 600 W
Raumgröße: 8–16 m²
Maße: 100 × 60 cm
Unser Fazit
Das ist die Lösung fürs Kinderzimmer, in dem an den Wänden kein Platz mehr ist. Ohne Thermostat geht es nicht, plane also ein Funk- oder Steckdosenthermostat mit ein. Für den festen Anschluss an der Decke holst du dir am besten eine Elektrofachkraft.
Bestseller: Infrarotheizung
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Darauf musst du bei einer Infrarotheizung achten
Bei uns war es das Arbeitszimmer unterm Dach: Die Zentralheizung kommt dort kaum an, und abends soll der Raum in einer halben Stunde warm sein. Genau dafür ist ein Infrarotpaneel gemacht. Es wärmt Wände, Möbel und Menschen direkt, statt erst die Luft aufzuheizen. Als Hauptheizung fürs ganze Haus wird es dagegen teuer, weil jede Kilowattstunde aus dem Haushaltsstrom kommt.[1]
Unser wichtigster Tipp: Kauf die Leistung nach Raumgröße und Dämmung, nicht nach dem Preis. Ein zu schwaches Paneel läuft dauernd auf Volllast und treibt die Stromrechnung hoch. Plane außerdem ein Thermostat ein und häng das Paneel so hoch wie möglich oder gegebenenfalls gleich an die Decke, dass kleine Kinder nicht dauernd die warme Fläche anfassen.
Tipp: Für den Wickeltisch eignet sich ein eigener Wärmestrahler besser als ein Paneel. Empfehlungen für Heizstrahler am Wickeltisch findest du hier.
Checkliste
- Leistung: Im gut gedämmten Neubau rechnet man mit 40 bis 70 W pro Quadratmeter, im sanierten Altbau mit 60 bis 100 W. Für ein Kinderzimmer mit 12 m² heißt das je nach Dämmung etwa 500 bis 1.200 W.
- Montageort: An der Decke stört die Infrafotheizung bzw. das Paneel beim Möbelstellen nicht und verteilt die Wärme gleichmäßiger im Raum, an der Wand wärmt es vor allem den Bereich direkt davor. Für die Decke braucht es einen Stromanschluss dort und ein Modell, das ausdrücklich für die Deckenmontage gebaut ist.
- Thermostat: Ohne Regelung heizt das Paneel durch. Ein Steckdosen- oder Funkthermostat mit Timer und Fenster-offen-Erkennung spart unnötige Betriebsstunden, liegt aber nicht jedem Paneel bei.
- Stromkosten: Eine Infrarotheizung mit 1.000 W verbraucht pro Stunde Volllast 1 kWh, bei einem Strompreis von 30 Cent je kWh also 30 Cent. Einen günstigen Heizstromtarif gibt es meist nur mit separatem Zähler, realistisch ist deshalb der normale Haushaltsstrompreis.[2]
- Schutzart: Paneele mit IP20 sind nur für trockene Räume gedacht. Fürs Bad braucht es ein Modell, das der Hersteller ausdrücklich für Feuchträume freigibt, und weil dort Schutzbereiche um Dusche und Wanne gelten, gehört der Anschluss in die Hand einer Elektrofachkraft.
- Design: Ein Bild- oder Spiegelmotiv lohnt sich dort, wo das Paneel sichtbar im Wohnraum hängt, an der Heizleistung ändert es in den meisten Fällen nichts.
Häufige Fragen
In gut gedämmten Gebäuden mit geringem Wärmebedarf kann sie das. In den meisten Häusern ist sie als Zusatzheizung für einzelne Räume wie Bad, Gästezimmer, Gaming-Höhle oder Büro sinnvoller, weil der Betrieb mit Strom deutlich teurer ist als mit Gas.
Dafür brauchst du einen separaten Zähler für den Heizstrom, und der Netzbetreiber muss die Heizung als steuerbare Verbrauchseinrichtung freigeben. Dann kann er die Versorgung zeitweise sperren, und ein Anspruch auf einen günstigen Tarif besteht trotzdem nicht. Für ein einzelnes Paneel lohnt sich meist der günstigste normale Haushaltsstromtarif.[2]
Das hängt von Leistung, Laufzeit und Strompreis ab. Ein Paneel mit 1.000 W, das am Tag vier Stunden auf Volllast läuft, verbraucht 4 kWh. Bei 35 Cent pro kWh sind das 1,40 € am Tag oder rund 42 € im Monat, mit Thermostat und guter Dämmung entsprechend weniger.
An der Decke strahlt das Paneel von oben in den Raum und nimmt an der Wand keinen Platz weg. An der Wand ist die Montage einfacher, und ein Stecker in der Steckdose reicht. Achte in beiden Fällen darauf, dass kein hoher Schrank die Strahlung zum Sitz- oder Spielbereich abschirmt.
Wähle ein Modell mit Überhitzungsschutz und Prüfzeichen wie GS und häng es an die Decke oder so hoch, dass kleine Kinder die warme Fläche nicht dauernd anfassen. Ein Thermostat mit Timer sorgt dafür, dass das Paneel nachts nicht unnötig durchläuft.
Wandpaneele mit Stecker hängst du selbst auf und steckst sie in die Steckdose. Für Deckenpaneele ohne Stecker oder einen festen Anschluss an der Decke holst du dir eine Elektrofachkraft.
Mehr zu Infrarot-Heizpaneelen
Was kostet eine Stunde Wärme?
Die Leistung auf dem Typenschild ist zugleich der Verbrauch: Ein Paneel mit 600 W zieht pro Stunde Volllast 0,6 kWh. Wie viele Stunden es wirklich läuft, regelt das Thermostat. Die Tabelle zeigt, welche Infrarotheizungs-Leistung zu welchem gut gedämmten Raum passt und was eine Stunde Volllast kostet.
| Leistung | Raum, gut gedämmt | Verbrauch pro Stunde | Kosten pro Stunde bei 35 ct/kWh |
|---|---|---|---|
| 300 W | 4 bis 7 m² | 0,3 kWh | 10,5 ct |
| 600 W | 9 bis 15 m² | 0,6 kWh | 21 ct |
| 1.000 W | 14 bis 25 m² | 1,0 kWh | 35 ct |
| 1.200 W | 17 bis 30 m² | 1,2 kWh | 42 ct |
Im sanierten Altbau verschiebt sich die Raumgröße nach unten, dort rechnest du mit 60 bis 100 W pro Quadratmeter. Ein knapp bemessenes Paneel läuft länger auf Volllast und kostet am Ende mehr als ein etwas stärkeres Modell mit Thermostat. Als Hauptheizung für ein ganzes Haus kostet der Betrieb in Vergleichsrechnungen etwa das 2,5-Fache einer Gasheizung.
Quellen
- ADAC: „Infrarotheizung an Wand oder Decke: Vor- und Nachteile sowie Kosten“ [1]
- Verbraucherzentrale: „Für Infrarotheizungen gibt es oft keinen günstigen Heizstrom“ [2]
Änderungsprotokoll
- 09.10.2026: Ratgeber aktualisiert und Quellen der Verbraucherzentrale hinzugefügt.
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