Die besten Tischbohrmaschinen für Holz und Metall

Für Holz und gelegentlich Metall reichen 500 bis 750 Watt, wichtiger ist eine niedrige Mindestdrehzahl. Welche Tischbohrmaschinen sich bewährt haben, liest du hier.

Für diesen Ratgeber haben wir Tisch- und Säulenbohrmaschinen für die Heimwerkstatt verglichen, von der kompakten Maschine mit Laser bis zur schweren Säulenbohrmaschine mit Induktionsmotor. Wichtig waren Leistung, Drehzahlbereich und Art der Umstellung, Bohrfutter, Bohrtiefe, Ausladung (Abstand von der Säule zur Bohrermitte, bestimmt, wie weit innen im Werkstück gebohrt werden kann), Standfestigkeit und Ausstattung wie Laser, Anzeige und Schraubstock. Dazu kamen die Erfahrungen der Papas aus der Dad’s Life Community.

Unsere Favoriten für Tischbohrmaschinen

Säulenbohrmaschine „DP19Vario“ von Scheppach
Die Maschine mit 550 W regelt die Drehzahl stufenlos zwischen 440 und 2.580 pro Minute und zeigt sie digital an. Ein Laser markiert den Bohrpunkt, das Schnellspannbohrfutter nimmt 1,5 bis 13 mm auf. Die Konstruktion aus Gusseisen bringt 27 kg auf die Waage und steht entsprechend ruhig. Für eine gute Standbohrmaschine ist der Preis fair. Einzelne berichten von Mängeln am Endschalter und am Bohrfutter, die Garantie greift dann.
Leistung: 550 W
Drehzahl: 440 bis 2.580/min stufenlos

Unser Fazit
Schwerer Guss und stufenlose Regelung machen sie zur ruhigen Werkstattmaschine. Ein kurzer Check nach der Lieferung lohnt sich.
Tischbohrmaschine „TB-2500 electronic“ von Weldinger
Die Maschine mit 800 W regelt die Drehzahl elektronisch zwischen 200 und 2.500 pro Minute. Laser und Arbeitslicht, ein Schnellspannbohrfutter für 1,5 bis 13 mm und ein Fuß aus Aluguss mit verstärkter Stahlsäule gehören dazu. Mit 9,4 kg ist sie leicht und kompakt. Die niedrige Mindestdrehzahl hilft bei großen Bohrern und Metall.
Leistung: 800 W
Drehzahl: 200 bis 2.500/min elektronisch

Unser Fazit
Ambitionierte Heimwerker bekommen viel Regelbereich auf wenig Platz. Die Grundplatte könnte stabiler sein.
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Tischbohrmaschine „PBD 40“ von Bosch
Die kompakte Maschine mit 710 W hat ein Zwei-Gang-Getriebe und eine variable Drehzahl bis 2.500 pro Minute. Ein Display zeigt Drehzahl und Bohrtiefe an, das schlüssellose Bohrfutter und eine Schnellspannklemme machen das Einrichten schnell. Ein Parallelanschlag ist dabei. Mit 11,2 kg passt sie auf jede Werkbank und lässt sich wegräumen. Sie ist lauter als Maschinen mit Riemen, der Tiefenanschlag arbeitet aber genau.
Leistung: 710 W
Drehzahl: bis 2.500/min, 2 Gänge

Unser Fazit
Kompakt und genau ist sie die Bohrmaschine für Holz und Möbelbau. Laut ist sie trotzdem.

Weitere gute Tischbohrmaschinen laut Community-Erfahrungen

Neben unseren eigenen Tests bekommen wir viele Tipps von den Papas aus der Dad’s Life Community. Diese Tischbohrmaschinen haben sich bei ihnen bewährt:

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Säulenbohrmaschine „TE-BD 750 E“ von Einhell
Die Säulenbohrmaschine arbeitet mit einem ruhigen Induktionsmotor mit 750 W, die Drehzahl wird per Hebel stufenlos zwischen 450 und 2.500 pro Minute verstellt. Ein Umlegen von Riemen entfällt damit. Die Bohrtiefe reicht bis 80 mm, das Schnellspannbohrfutter nimmt Bohrer von 1 bis 16 mm auf, die Spindel hat eine MK2-Aufnahme (Morsekegel, in den sich auch andere Bohrfutter und Werkzeuge stecken lassen). Der Motor bohrt mit guten Bohrern auch Stahl sauber, die Säulenhöhe ist ordentlich. Für eine kleine Werkbank ist sie groß, sie braucht einen festen Platz.
Leistung: 750 W
Drehzahl: 450 bis 2.500/min stufenlos

Unser Fazit
Kräftig, leise und stufenlos regelbar ist sie die Maschine für Metall und Holz. Für gelegentliche Dübellöcher ist sie überdimensioniert.
Angebot
Säulenbohrmaschine „TE-BD 550 E“ von Einhell
108 Bewertungen
Säulenbohrmaschine „TE-BD 550 E“ von Einhell
Die Maschine mit 550 W regelt stufenlos zwischen 450 und 2.500 pro Minute und zeigt die Drehzahl auf einem Display. Das Schnellspannbohrfutter nimmt bis 13 mm auf, die Bohrtiefe reicht bis 60 mm, die Ausladung beträgt 115 mm. Mit 21,2 kg steht sie sicher.
Leistung: 550 W
Drehzahl: 450 bis 2.500/min stufenlos

Unser Fazit
Stufenlose Drehzahl zum mittleren Preis macht sie zum soliden Arbeitsgerät. Die Lieferung prüft man am besten gleich.
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Tischbohrmaschine „DP60“ von Scheppach
Die Maschine mit 710 W hat ein Zwei-Gang-Getriebe mit 170 bis 880 und 490 bis 2.600 Umdrehungen pro Minute. Ein Laser und ein Schnellspannbohrfutter für 1,5 bis 13 mm gehören dazu. Der Laser sitzt genau. Für den Preis ist sie keine High-End-Maschine.
Leistung: 710 W
Drehzahl: 170 bis 2.600/min, 2 Gänge

Unser Fazit
Der niedrige erste Gang hilft bei großen Bohrern. Die Verarbeitung entspricht der Preisklasse.
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Tischbohrmaschine „TC-BD 450“ von Einhell
Die Maschine mit 450 W hat fünf Stufen von 600 bis 2.650 pro Minute und eine Ausladung von 104 mm. Der Tisch lässt sich in der Höhe verstellen und um 45 Grad neigen, die Bohrtiefe reicht bis 50 mm. Mit 13 kg ist sie leicht zu bewegen.
Leistung: 450 W
Drehzahl: 5 Stufen 600 bis 2.650/min

Unser Fazit
Hinstellen und losbohren klappt unkompliziert. Für Stahl ist sie eher knapp bemessen.
Standbohrmaschine mit Laser von Arebos
Die Maschine mit 500 W hat fünf Stufen von 550 bis 2.500 pro Minute, einen Positionslaser und einen werkzeuglos höhenverstellbaren Tisch. Ein Schraubstock und ein 13-mm-Bohrfutter sind dabei. Mit 16,2 kg steht sie stabil auf der Werkbank.
Leistung: 500 W
Drehzahl: 5 Stufen 550 bis 2.500/min

Unser Fazit
Heimwerker finden die Qualität für den Preis gut. Markenmaschinen sind genauer verarbeitet.

Bestseller: Tischbohrmaschine

Wir haben die beliebtesten Tischbohrmaschinen inklusive Angebote in einer Bestseller-Liste aufbereitet (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

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Darauf musst du bei einer Tischbohrmaschine achten

Eine Tischbohrmaschine bohrt genau senkrecht und auf die gewünschte Tiefe, was mit der Handbohrmaschine kaum gelingt. Für Dübellöcher in Möbelteilen, Bohrungen in Metallprofilen, Lochreihen für Regalböden oder Bastelarbeiten mit den Kindern ist sie eine große Hilfe. Für die meisten Heimwerker reichen 500 bis 750 W und ein Bohrfutter bis 13 mm.

Der größte Unterschied liegt in der Drehzahlumstellung: Bei einfachen Maschinen wird ein Riemen umgelegt, bessere Geräte regeln stufenlos per Hebel oder Elektronik. Große Bohrer, Forstnerbohrer und Metall brauchen niedrige Drehzahlen, kleine Bohrer in Holz hohe. Das Werkstück wird immer mit Schraubstock oder Zwinge gesichert, lange Haare und weite Ärmel bleiben vom Bohrfutter fern, und Handschuhe werden an der laufenden Maschine nicht getragen.

Tipp: Kinder, die beim Werken zuschauen, wollen bald selbst sägen und hämmern. Unsere Empfehlungen für Kinderwerkbänke findet ihr hier.

Checkliste

  • Leistung: Für Holz und gelegentlich Metall reichen 500 bis 750 W, für viel Arbeit in Stahl lohnt ein kräftiger Motor. Große Bohrer brauchen vor allem Drehmoment, deshalb zählt auch, wie stark der Riemen die Drehzahl untersetzt.
  • Drehzahlregelung: Bei vielen Tischbohrmaschinen wird die Drehzahl über Riemen umgelegt, andere regeln stufenlos. Stufenlos ist bequemer, wenn du oft zwischen Holz und Metall wechselst, beim Riemenumlegen muss jedes Mal die Haube auf.
  • Niedrigste Drehzahl: Große Bohrer, Forstnerbohrer und Lochsägen brauchen eine Mindestdrehzahl um 500 pro Minute oder weniger. Zu schnell drehend verbrennen sie das Holz und werden in Metall stumpf, die niedrigste Stufe sagt deshalb mehr über die Maschine als die höchste.
  • Bohrtiefe und Ausladung: 50 bis 80 mm Hub und gut 100 mm Ausladung reichen für die meisten Arbeiten. Miss vorher, wie tief du bohren und wie weit vom Rand du ansetzen willst, denn eine Bohrung in der Mitte einer breiten Platte gelingt nur mit großer Ausladung.
  • Standfestigkeit: Schwere Säulenbohrmaschinen laufen ruhiger, kompakte Geräte lassen sich nach der Arbeit wegräumen. Leichte Tischgeräte sollten auf der Werkbank verschraubt werden, sonst wandern sie bei großen Bohrern und das Loch wird ungenau.
  • Ausstattung: Ein Schraubstock ist für Metall unverzichtbar, weil kleine Teile sonst vom Bohrer mitgerissen werden. Laser, Tiefenanschlag und Licht erleichtern das genaue Arbeiten, eine Schutzhaube am Bohrfutter gehört bei aktuellen Geräten zum Standard.

Häufige Fragen

Tischbohrmaschine oder Säulenbohrmaschine?

Eine Tischbohrmaschine ist kompakt und steht auf der Werkbank. Säulenbohrmaschinen haben eine längere Säule, mehr Platz unter dem Bohrfutter und stehen ruhiger, brauchen aber einen festen Platz.

Wie viel Watt braucht eine Tischbohrmaschine?

Für Holz und dünnes Metall reichen 450 bis 550 W. Wer viel in Stahl bohrt oder große Bohrer nutzt, nimmt 700 W und mehr.

Welche Drehzahl für welches Material?

Kleine Bohrer in Holz drehen schnell, bis über 2.000 pro Minute. Große Bohrer, Forstnerbohrer und Stahl brauchen niedrige Drehzahlen um 500 pro Minute.

Riemen oder stufenlose Regelung?

Bei Riemenmaschinen wird die Drehzahl durch Umlegen des Riemens verstellt, das dauert. Stufenlose Maschinen verstellt man per Hebel oder Knopf.

Brauche ich einen Laser?

Ein Laser zeigt den Bohrpunkt und hilft beim schnellen Ausrichten. Genauer ist es, den Bohrer abzusenken und auf die Markierung zu setzen.

Was bedeutet Ausladung?

Der Abstand von der Säule zur Bohrermitte. Er bestimmt, wie weit vom Rand eines Werkstücks gebohrt werden kann.

Kann ich mit einer Tischbohrmaschine Metall bohren?

Ja, mit HSS-Bohrern, niedriger Drehzahl, Schneidöl und einem Schraubstock. Das Werkstück wird nie von Hand gehalten.

Welches Bohrfutter ist besser?

Ein Schnellspannfutter wechselt Bohrer ohne Schlüssel. Ein Zahnkranzfutter hält bei großen Bohrern oft fester.

Ist eine Tischbohrmaschine mit Kindern sicher?

Sie läuft nur, wenn ein Erwachsener daneben steht. Kinder schauen mit Abstand und Schutzbrille zu, lange Haare sind zusammengebunden.

Was kostet eine gute Tischbohrmaschine?

Einfache Maschinen gibt es ab etwa 90 Euro. Modelle mit stufenloser Regelung kosten 180 bis 230 Euro, schwere Säulenbohrmaschinen über 350 Euro.

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Welche Drehzahl für welchen Bohrer?

Die richtige Drehzahl hängt vom Durchmesser des Bohrers und vom Material ab. Große Bohrer laufen langsamer, weil ihre Schneiden außen schneller unterwegs sind, harte Werkstoffe wie Stahl brauchen ebenfalls weniger Umdrehungen. Zu hohe Drehzahlen machen Bohrer stumpf und lassen Holz verbrennen, zu niedrige reißen die Ränder aus. Die Übersicht gibt Richtwerte für typische Bohrer:

BohrerMaterialDrehzahlHinweis
Holzbohrer 3 bis 8 mmWeich- und Hartholz1.500 bis 2.500/minRückseite unterlegen
Forstnerbohrer 25 bis 35 mmHolz500 bis 800/minlangsam vorschieben
HSS-Bohrer 6 bis 10 mmStahl500 bis 1.000/minSchneidöl, Schraubstock
HSS-Bohrer 3 bis 5 mmAluminium1.500 bis 2.500/minSpäne regelmäßig entfernen

Je größer der Bohrer und je härter das Material, desto langsamer. Eine Maschine mit stufenloser Regelung macht das Umstellen leicht, bei Riemenmaschinen wird der Riemen auf eine andere Stufe gelegt. Für Stahl gehören Schneidöl und ein Maschinenschraubstock dazu, damit das Werkstück nicht mitgerissen wird. Bei Holz verhindert ein untergelegtes Restbrett, dass die Rückseite ausfranst.

Quellen

Änderungsprotokoll

  • 09.10.2026: Produktbeschreibung lt. Erfahrungen erweitert
  • 06.10.2026: Ratgeber aktualisiert

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